Dies ist die Homepage des Bezirks Südstern. Das sind gut 50 Mitglieder der Soka Gakkai International-Deutschland e.V.(SGI-D), die den Buddhismus Nichiren Daishonins in der Kölner Südstadt, rund um den Chlodwigplatz ausüben. Ein bunt gemischtes Grüppchen im Alter zwischen 12 und 70. Wir heissen Amelie, Boris, Christian, Danica, Elena, Gabriella, Julia, Klaus, Mimmi, Odin, Roswitha, Sandra, Tu Lien, Ute, u.s.w.. Wir sind PhysiotherapeutIn, selbstständiger Unternehmer, Tankstellenkassierer, Musikwissenschaftler, Schüler, StudentIn, Lehrer, Buchhalterin, Randstundenbetreuerin, Büroangestellte, arbeitslos, Webdesigner, Universitätsmitarbeiter, Tagesvater, Krankenschwester, Restaurator, Musiker, Rentner, Sozialarbeiterin, Rettungssanitäter.  

Der Bezirk Südstern besteht aus fünf Gruppen: Rheingold, Bambus, Südbrücke, La Vita und Panta Rhei. Jede Gruppe besteht aus mehr oder weniger zehn Mitgliedern. Manchmal mieten wir die Severinstorburg, wenn wir uns alle zusammen treffen wollen. Aber in der Regel finden unsere Treffen und Versammlungen privat, bei dem einen oder der anderen zu Hause statt. 

Wir chanten Nam-Myoho-Renge-Kyo, das heisst, unsere buddhistische Ausübung ist kein stilles in sich Versenken, sondern sie ist laut und wird mit offenen Augen praktiziert. Dabei schauen wir den Gohonzon, unser Objekt der Verehrung, an. Jedes SGI-D Mitglied hat eine solche Schriftrolle bei sich zu Hause in einem 'Buddhahaus' auf einem individuell gestalteten Hausaltar.

Das Chanten und die Rezitation von Teilen des Lotos-Sutras aus einem kleinen Buch machen einen ersten Eindruck auf die Gäste bei unseren Versammlungen. Manchen kommt es fremd vor, andere werden vom Singsang (Bedeutung des Wortes chanten) angesprochen und fühlen sich berührt.

Bei den sogenannten Gäste-Treffen gibt es nach diesem buddhistischen Abendgebet eine kurze Einführung und dann Zeit für Fragen, Antworten und Diskussion. Jede unserer fünf Gruppen bietet einmal im Monat ein solches Gäste-Treffen für Interessierte an. Bei den Studien-Versammlungen werden kurze Textpassagen aus den Schriften Nichtren Daishonins gelesen und anschliessend erläutert. Bei den Frauen- oder Männer-Versammlungen bleiben die Geschlechter unter sich. Auch die Jugendabteilung veranstaltet eigene Treffen, um eben die Themen, die junge Menschen interessieren, untereinander buddhistisch zu beleuchten.

Wer wir sind, und wie und warum wir das machen ...

Der Präsident der Soja Gakkai International, Daisaku Ikeda schreibt:

"Dieser Glaube bedeutet eine endlose Herausforderung mit sich selbst.
Das ist der unbesiegbare Geist der Selbst-Reformation.
Gerade mitten in Schwierigkeiten gehe diesen Schritt vorwärts!"

Ich finde, dieses Zitat beschreibt auf kleinstmöglichem Raum, warum wir das machen: Wir verstehen unseren Buddhismus als große humanistische Friedens-Bewegung des 21. Jahrhunderts. Die Soka Gakkai vertritt den tiefen Wunsch des Buddhas, der sich das Ziel gesetzt hat, den Krieg und das Leid von dieser Erde zu verbannen. Diese neue humanistische Friedensbewegung geht vom einzelnen fähigen Menschen aus: Wenn ich das große Böse in meiner Umgebung verändern will, dann muss ich zum großen Guten in mir erwachen. Dafür ist unsere Ausübung da. Sie bewirkt im Menschen ein Erblühen der Lebenskraft. Oder, wie wir sagen, sie fördert die jedem Menschen innewohnende Buddhaschaft zutage.

 

 von Michael

 

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