Frage und Antwort mit Herrn Masaaki Morinaka, Studienverantwortlicher der SGI. Er kam aus Japan ins Walldorf FIPCC, um für alle Mitglieder der SGI-D zu sprechen. Seine Rede wurde per Video-Stream überall in Deutschland mitverfolgt.

1. Frage: Kosen-rufu und Glaube ist ein Kampf zwischen Buddhanatur und fundamentaler Dunkelheit. Wird das (in unserem Herzen) jemals enden?

Antwort: Die Absicht der Frage ist die Hoffnung, dass es ein Ende geben wird. Aber es gibt kein Ende. In der Gosho heisst es: "Verstärken Sie Ihren Glauben Tag für Tag und Monat für Monat. Sollten Sie in Ihrer Entschlossenheit auch nur ein wenig nachlassen, werden Teufel sich zunutze machen." (SND 1227)

Das bedeutet nicht, dass wir uns für alle Zeiten nicht mehr entwickeln können. Es bedeutet, dass wir den Berg immer weiter besteigen. Dabei entwickeln wir uns zu einer hervorragenden Persönlichkeit. Indem wir das tun, erlangen wir wirkliche Freiheit. Wir sind nicht frei, wenn keine teuflischen Funktionen erscheinen. Shakyamuni sagte, diese Welt, die Saha Welt, ist voller Leiden. Der Teufelskönig des 6. Himmels herrscht über diese Welt. Wenn man also nichts tut, ist das eigene Leben voller Leiden und Illusionen. 

Der Teufelskönig des 6. Himmels kann es nicht leiden, wenn Menschen das Lotos-Sutra ausüben. Andere Lehren sind o.k.. Wenn die Ausübenden dieser Lehren sterben, dann gehen sie in eine andere Welt. Aber die Ausübenden des Lotos-Sutras kommen zurück, wenn sie sterben, und versuchen, noch mehr Menschen zum Glück zu führen. Und das kostet den Teufelskönig des 6. Himmels einen Teil seines Herrschaftsbereichs. Daher setzt er seine teuflischen Funktionen ein, um den Ausübenden des Lotos-Sutras zu behindern. Weil wir versuchen, alle Menschen glücklich zu machen. Wir wollen diese Welt des Unglücks in eine welt echter Freiheit verwandeln. Daher mag es ruhig erscheinen, nicht gegen den Teufelskönig des 6. Himmels zu kämpfen, aber das bedeutet Unfreiheit.

Wir befreien uns von allem Negativen, das uns leiden lässt, wenn wir gegen teuflische Funktionen kämpfen. Es ist doch besser, immer weiter zu kämpfen!

2. Frage: Die drei Schätze von Präsident Ikeda - Was hat es sich mit der Aufrichtigkeit auf sich?

Zitat: "Ich habe in Nichiren Daishonin und Herrn Toda mein volles Vertrauen gesetzt. Der Gohonzon, Herr Toda und die Aufrichtigkeit sind meine drei Schätze. Ich habe immer durch Aufrichtigkeit gewonnen. (Quelle: Die Weisheit zur Erschaffung von Glück und Frieden, Ergänzendes Material, Teil 2: Der Zweck des buddhistischen Studiums, Teil 3, SGI Newsletter 9707GE, Seite 7)

Antwort: Für Nichiren Daishonin war Aufrichtigkeit auch ein wichtiger Schatz, z.B. als er in seinem Exil auf Azu von einem Fischer namens Jasaburo aufrichtig unterstützt und beschützt wurde. Auf Sado war das Abutsu-bo, der so handelte. Nichiren Daishonin war selbst eine Person von großer Aufrichtigkeit. Aufrichtigkeit entsteht aus der Welt des Bodhisattvas und der des Buddhas. In den drei Pfaden (Habgier, Arroganz und Instinkthaftigkeit) existiert sie nicht. Dort gibt es keine Aufrichtigkeit. Die Revolution einfacher Menschen verursacht eine Veränderung der Welt auf grundlegender Ebene. Aufrichtigkeit ist ein Schatz der Menschlichkeit.

Geben wir zusammen unser Bestes!

 

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